Noch ein netter Bursche: der gute alte Hanuman.
Was heisst "glauben"? Unser Sprachgebrauch "Ich glaube" bedeutet in der Alltagssprache: Ich vermute; ich weiss es nicht genau. Das heisst, Menschen, die sagen, ich glaube an Gott, vermuten, dass es Gott gibt, aber sie wissen es eben nicht genau. Natürlich irgendwie doof! Niemand weiss genau, ob es Gott gibt. Könnte sein, könnte nicht sein - vielleicht, wir sehen es dann, wenn wir tot sind; es ist noch niemand zurückgekommen etc. etc. "Ich glaube dir" heisst schon mehr: Ich vertraue dir, ich verlasse mich auf das, was du sagst. Wenn Sie dieser Website glauben, was machen Sie dann?: Dann vertrauen Sie mir und verlassen sich darauf, was ich sage - zum Beispiel, dass im Jahre 2133 das Welttheater beendet wird und noch 13 Personen übrig bleiben...
Sagt jemand "Ich glaube an dich", dann heisst das: Ich vertraue dir so, dass ich (im Extremfall) mein Leben darauf setze. Wer also sagt: "Mein lieber Jesus, ich glaube an dich": der würde sein Nicht-Wissen, ob es Jesus als Gott im Himmel gibt, sogar mit seinem Tod verteidigen. Siehe die Märtyrer der katholischen Kirche. Eigentlich ziemlich bescheuert. Das alles ist mit "An-Gott-Glauben" gemeint.
Zu allen Zeiten haben Menschen glaubend ihrem Leben ein Ziel gesetzt, sie haben nach Gott gefragt. Viele Religionen bezeugen, dass Gott dieses Fragen nicht ohne Antwort gelassen hat. Doch was für eine Antwort von Gott soll das sein? Spricht er durch den Busch wie bei Moses oder durch die neue Stereoanlage? Spricht er durch die Lippen blasser Priesterinnen und Priester? Sicher nicht. Gott gibt es nicht! Aber warum nicht?
Auf der Welt gibt es 2 Milliarden Christen, die nicht nur an Gott, sondern an Gott in drei Personen glauben. 2 Milliarden Trottel. Dann gibt es 12 Millionen Juden, die Jahwe auf das Podest heben, ihren Gott - der sich vom Gott der Christen irgendwie unterscheidet und irgendwie doch nicht! 12 Millionen Trottel. 1,2 Milliarden Islamisten (Muslime) lassen die Frauen in Kopftüchern herumlaufen für Allah. Geht es noch gut? 360 Millionen verehren irgendwie den Buddha - was hat der der Welt gebracht? Zum Daoismus, der von Laotse gestifteten Religion, bekennen sich 380 Millionen. Hey Chinesen, alles klar? Dann gibt es 6,3 Millionen Menschen, die sich zum Konfuzianismus bekennen. Hallo? Und dann sind noch die 810 Millionen Hindus sowie Millionen Gläubige, die anderen Theorien und Lehren anhängen. Das heisst, dass rund die Hälfte der Menschheit - zurzeit 7 Milliarden - etwas glaubt, aber nicht weiss, ob das, woran sie glauben, wirklich existiert. Ist es da nicht besser, gleich Atheist zu sein und nichts zu glauben? Doch halt! Ein Atheist glaubt auch etwas, der glaubt nämlich, dass es Gott nicht gibt. Glauben, dass es Gott nicht gibt, ist genau so dumm wie zu glauben, dass es Gott gibt. Was also ist die Lösung?
WISSEN. Von wo kann denn das Wissen kommen? Wir wollen nicht unbescheiden sein, aber das Wissen kommt von Wyss. Wyss = Wissen. Das Problem wird sein: Erst wenn Wyss seinen grossen Auftritt in der Welt hat, werden die Menschen mit der Zeit endlich wissen. Darauf muss die Menschheit aber noch mehr als 100 Jahre warten (Stand Juni 2012), leider...
Ah ja, fast hätten wir noch etwas vergessen. Welche Religion ist denn die beste Religion? (abgesehen davon, dass Religionen insgesamt überflüssig sind): genau, der Hinduismus. Wie in keiner anderen Religion, stehen im Hinduismus die unterschiedlichsten Strömungen, Auffassungen und Wege zum Heil nebeneinander. Das allein ist noch nicht das Tolle bei den Hindus. Nein, interessant und äusserst amüsant sind die vielen Götter und Göttinnen. Diese bunte Schar, die es natürlich real genau so wenig gibt wie Gott, vermitteln ein insgesamt friedliches Zusammensein irgendwo hinter dem Schleier des Sichtbaren. Die Götter vereinen auch zwei Gruppen, die auf der Erde manchmal nicht viel füreinander übrig haben: Mensch und Tier! Also meine hinduistischen Freunde, auf auf, es gibt viel zu tun, lassen wir das Ganesha und Hanuman anpacken, damit endlich Frieden werde auf der Welt.
"Religion ist die Möglichkeiten, sich mit etwas zu beschäftigen, was man nicht fassen kann und man deshalb durch Religion den Versuch unternimmt, dem Unfassbaren sich zu nähern."
namenloser Bär*
"Glaube an Gott (oder Götter) ist die Möglichkeit, das Nichtwissen ob Gott existiert mit der Hoffnung auf die Existenz Gottes zu leben und im Alltag zu praktizieren."
nameloser Bär*
* http://petrusderfels.de.tl/Namenloser-B.ae.r.htm
Für alle, die schon lange Glaube und Religion verloren haben:
http://www.youtube.com/watch?v=FQ2yXWi0ppw&feature=related